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Marin Luther

Martin Luther war ein katholischer Priester und Professor an der Universität in Wittenberg. Im Mittelalter verkaufte die Kirche Ablassbriefe, die den Leuten ihre Sünden vergaben. Luther bestritt das päpstliche Recht, anderen Strafen zu vergeben, als diejenigen, die die Geistlichkeit selbst verhängt hatte. Wer sich gegen die Gebote Gottes versündigt hat, dem könne nur Gott selbst vergeben.

Im Oktober 1517 schlug Luther 95 Thesen über den Ablasshandel an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg, und danach schlossen sich viele Luthers Widerstand gegen die katholische Kirche an. Dies war der Beginn der Reformation.


Martin Luther
Martin Luther

Norwegen wird luterisch

Als oberster Repräsentant des Papstes in Norwegen verteidigte der Erzbischof nach besten Kräften die katholischen Interessen im Land gegenüber dem König. König Christian III gelang es jedoch, treue dänische Adelige in zentralen Positionen in Norwegen zu etablieren, und konnte die Reformation erzwingen, indem die katholischen Bischöfe, auch der Erzbischof, abgesetzt und durch neue lutherische Bischöfe ersetzt wurden.

Ohne den Erzbischof hatte Norwegen keine starke Führungsfigur mehr, und im Verhältnis zu Dänemark verlor Norwegen spürbar an politischer Unabhängigkeit. Norwegen war nun im Grunde bis zur Auflösung der Union im Jahre 1814 eine Provinz von Dänemark.

Kristian III.
Kristian III.

Der Widerstand des Erzbischofs

Der zunehmende Druck des Königs führte dazu, dass der Erzbischof in den 1420ern eine moderne Burganlage auf Steinvikholmen im Trondheimsfjord als Zufluchtsort errichten ließ, da der Palast des Erzbischofs als befestigte Anlage mehrere Schwächen hatte.

Im Jahre 1537 schickte Kong Christian III eine große Streitmacht nach Norwegen, um Steinvikholmen zu belagern. Der Erzbischof unterlag und floh daraufhin in die Niederlande, um seinen Glaubensbruder, den Römisch-deutschen Kaiser, um Hilfe zu bitten. Er fand jedoch keine Unterstützung und starb im Jahre 1538 im Exil. Steinvikholmen kapitulierte und die Reformation wurden schließlich in Norwegen eingeführt.

Steinvikholm
Steinvikholm